Mein digitales 2017

Neues Jahr, neue Vorsätze. Wer kennt sie nicht, wer versagt da nicht regelmäßig? Nein, ich nehme mir nicht vor, in 2017 mehr Sport zu machen. Oder überhaupt Sport zu machen. Das wäre zum Scheitern verurteilt und nicht zielführend. Anstatt dessen fallen meine Vorsätze für das Jahre 2017 eher kleiner aus. Da das erste Halbjahr eh von unserem Umzug von Berlin nach Regensburg gekennzeichnet ist, bleibt ja schließlich auch nicht viel Platz.

Dennoch gibt es so ein paar kleine Dinge, die ich etwas forcieren möchte, und die sind auch eher in der Welt des Internets konzentriert:

Netzwerken

Endlich, nach langer Zeit, habe ich wieder das Gefühl, beruflich “zu Hause” angekommen zu sein. Die Themen Office 365 und Microsoft Azure begeistern mich und werden mich hoffentlich noch sehr lange begleiten, genauso wie mein derzeitiger Arbeitsplatz. Und natürlich möchte ich 2017 dazu nutzen, noch viel dazu zu lernen. Schließlich stehe ich da noch ziemlich am Anfang.

Im Internet möchte ich mich in dieser Hinsicht etwas klarer positionieren. Zum einen habe ich vor, ein wenig über die genannten Themen zu schreiben. Deswegen habe ich mich auch dazu entschlossen, wieder einen Blog schreiben. Natürlich werden noch andere Themen wie beispielsweise Musik eine große Rolle spielen. Aber das soll halt hier meine Plattform werden.

Da einschlägige Business-Blogs empfehlen, sich auch auf Twitter herumzutollen und darüber auf seine Artikel aufmerksam zu machen und auch sonstige Dinge zu teilen, die mit MEINEN Themen zu haben, habe ich das halt auch wieder gemacht. Dort werde ich nicht so hyperaktiv sein, wie früher, aber dennoch versuchen, die Themen entsprechend zu platzieren.

Seit einigen Jahren schon bin ich auf Xing aktiv – die berühmt berüchtigte Business-Netzwerk-Plattform. Habe ich bisher dort “nur” mein Profil gepflegt, möchte ich mich dort zukünftig auch vermehrt mit meinen beruflichen Themen mehr sichtbar machen. Also das Veröffentlichen meiner Blog-Artikel und dem Aufbau eines entsprechenden, beruflichen Netzwerks. Vielleicht erhöhe ich auch noch meine Aktivität in relevanten Gruppen, darüber bin ich mich aber noch nicht so sehr im Klaren.

Warum will ich mich in dieser Art des Selbstmarketing versuchen? Eigentlich mag ich dieses Wort nicht, weil ich erstens keine Marke werde möchte und außerdem nicht der Meinung bin, dass ich mich in irgendeiner Weise in den Vordergrund spielen muss. Aber nennen wir das Kind einfach mal beim Namen: die Berufswelt ist enormen Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Niemand weiß, was in ein paar Jahren sein wird. Deswegen ist es meiner Meinung nach an der Zeit, “für etwas zu stehen”. Sich klar zu positionieren und sich eine Art Portfolio aufzubauen, mit der man sich präsentieren kann. Man veredelt seinen Marktwert. Und das auch firmenintern.

Privat allerdings möchte ich für einige andere Dinge stehen. Das ist, denke ich, selbstverständlich.

Fotografie

Nachdem ich vor ca. drei Jahren die Hochzeitsfotografie aufgegeben habe, ist in dieser Hinsicht nicht mehr viel passiert. Außer, dass ich mich eher auf die iPhone-Fotografie konzentriert habe. Das wird wohl vorerst auch so bleiben. Aber vielleicht schaffe ich es ja, das doch noch etwas zu intensivieren. Vielleicht doch auch mal mit dem Auto dann an den Straßenrand zu fahren, auszusteigen und mir einfach mal fünf Minuten Zeit nehmen, wenn ich ein nettes Motiv gefunden habe. (Dummerweise sehr ich die schönsten immer dann, wenn ich auf der Autobahn fahre. Da ist mit Halten auf dem Standstreifen eher wenig.)

In 2016 startete ich einen Instagram-Account, der ziemlich gut ankommt. Das freut mich sehr. Auch wenn mich das immer wieder mal genervt hat, dass ich keinen klaren Fotostil habe und alles so durcheinander gewürfelt aussieht, ertappe ich mich dabei, dass ich das inzwischen gar nicht mehr so schlimm finde. Die Abwechslung hat was.

Natürlich träume ich von einer neuen Kamera – nachdem ich mein DSLR-Equipment nun verkauft habe. Da in diesem Jahr aber einige andere Herausforderungen anstehen, ist die Anschaffung einer neuen Knipse erst einmal nach hinten verschoben.

Technik

Momentan bin ich sehr glücklich, wie das in Sachen Computer und so läuft. Mein neun Jahre alter Mac läuft ganz gut, iPhone und iPad ebenfalls. Neue Anschaffungen sind deshalb nicht geplant. Ich hoffe nur inständig, dass mich keinerlei Überraschungen erwischen.

Sonstiges

Ein paar kleine, vorgenommene Dinge im privaten Bereich, sollen an dieser Stelle ebenfalls kurz erwählt werden.

Ich habe mich dazu entschlossen, mich von meiner AppleWatch etwas mehr gängeln zu lassen. Es gibt da ja diese drei berühmten Kreise, die ich in den letzten Monaten stark vernachlässigt habe. Es geht um mehr Bewegung. Nein, nicht mehr Sport – das hatten wir ja bereits. Die AppleWatch empfiehlt, sich pro Tag mindestens 30 Minuten zu bewegen. Das würde in der Praxis heißen, dass ich mal für 30 Minuten das Haus verlassen und mindestens schnell laufe. Das kann ich mit einer Erledigung verbinden, die ich dann mal nicht mit dem Auto mache, dass kann aber auch ein Spaziergang zwischendurch bedeuten. Da ich seit einigen Monaten ja schon einen Job habe, der mich eher sitzen lässt, kommt mir das bestimmt zugute.

Des Weiteren werde ich dann doch mal reagieren, wenn mich meine Uhr daran erinnert, mich mal für eine Minuten zu bewegen. Nach so einem Arbeitstag merke ich dann doch, wie sehr man einrostet.

Was nun ganz neu in meine ToDo-Liste aufgenommen wurde ist Obst essen, und zwar täglich. Ja, das musste jetzt mal sein. Überhaupt steht Ernährung ab sofort etwas mehr im privaten Mittelpunkt. Mehr Gemüse und Obst, weniger Süßigkeiten. Nicht nur, um ein paar Pfunde loszuwerden, sondern um dem Körper mal was Gutes zu tun. Man wird halt nicht jünger. Und so blöd das klingt, man merkt es ziemlich deutlich, wenn einem der Körper sagt: “So nicht, Freundchen!” Mehr auf den Körper hören – es ist an der Zeit.

Auf geht’s ins Jahr 2017

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.