Ich bin ein Stadtmensch – habe fast 40 Jahre in Berlin gelebt. Außerdem möchte ich mich als Nerd bezeichnen, der Technik jeglicher Art mag und viel Zeit mit Netflix verbrennt. Mit anderen Worten: in mir würde man nicht unbedingt einen Naturburschen vermuten.

Als meine Frau und ich nach Regensburg zogen, suchten wir uns ein Fleckchen Erde, dass ein Stück außerhalb der Stadt liegt – zwischen den Hügeln, Feldern und Wäldern, direkt an der Donau, in einem Dörfchen mit etwas über 300 Einwohnern. Und wir genießen jede einzelne Minute hier draußen.

Besonders der Wald hat es mir angetan. Ich habe in der letzten Zeit zusammengenommen viele Stunden im Wald verbracht, teilweise auch ganz alleine. Diese Stille, diese Atmosphäre, das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Windes – all das holt mich vollständig auf den Boden zurück und lässt mich so manchen Stress vergessen.

Und by the way: Der Wald ein wunderschönes, eigenes Universum. Das Zusammenspiel von Licht und den Bäumen läd einen förmlich dazu ein, das Handy (im Flugmodus selbstverständlich) rauszuholen und diese Schönheit fotografisch festzuhalten.