Letzten Donnerstag hatten wir hier in Bayern einen Feiertag. Zeit für einen Ausritt auf dem Rennrad. Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg, zei Freunde abzuholen. Damit waren die ersten 14 Kilometer schon erledigt. Die Herausforderung waren die Höhenmeter in Richtung Pentling – 65 Meter mit teilweise 12% Steigung. Für einen Anfänger wie mich schon nicht ohne. Die Beine brannten, die Lunge wollte den Dienst quittieren. Mit einigen kleinen Pausen zwischendurch habe ich den Berg geschafft.

Der Rest der Tour war dann nicht ganz so anstrengend. Ich hatte eigentlich vor, ca. 70 Kilometer zu fahren, es kam aber anders. Zuerst wurde es richtig, richtig heiß – in der Sonne waren es knapp 40 Grad. Und dann, mit einem Mal, zog sich der Himmel zu und die ersten Blitze waren zu sehen. Nun ging es nur noch darum, möglichst schnell nach Hause zu kommen.

Und wahrscheinlich war das auch gar nicht so schlecht. Nach den geleisteten 45 Kilometern fiel ich erschöpft auf die Couch. Ich habe immer noch meine Grenzen. Und es wird noch eine ganze Weile brauchen, bis ich eine nach der anderen hinter mich lasse.