Ich bin relativ neu dabei, Musik selbst zu produzieren. Und irgendwann, wenn man mit der Technik irgendwie warm geworden ist, steht man vor der Frage, was man denn so machen möchte. Meine musikalische Vergangenheit und Gegenwart haben mir da einige Möglichkeiten offen gehalten. Ich hätte in die Electronic-Ecke gehen können, aber auch in Richtung Kammer- oder Filmmusik. Alles Richtungen, die ich leidenschaftlich gern höre. Und ja, hier und da wird es sicherlich einen kleinen Ausflug in diese Genres geben, vielleicht sogar ein paar Crossovers.

Am Ende packte mich aber die Klassik, also das große Orchester. (Klar, ist ja auch naheliegend, wenn man weder Notenlesen kann, noch sonst irgendwie Ahnung von Musiktheorie hat. Die ersten beiden Entwürfe findet Ihr auf meinem Soundcloud-Profil. Und hier im Blog nun der erste. Er ist entstanden in Anlehnung an eine Ansprache für ein befreundetes Hochzeitspaar. Ich. habe versucht, deren Kennenlernphase, ihren künftigen, gemeinsamen Alltag, ihre Herausforderungen und harmonischen Zeiten musikalisch umzusetzen. Ich hoffe und denke, dass ich das ganz gut hinbekommen habe.

Was fehlt? Naja, sagen wir mal so. Ich. träume noch von einer Soundbibliothek (Spitfire’s BBC Symphony Orchestra), die das ganze rein klangtechnisch auf etwas besseres Niveau heben würde. Darüber hinaus fehlen mir noch die Skills was das Abmischen und Mastering angeht. Deswegen klingt der Track noch lange nicht perfekt. Sollte ich das Glück haben, in diesem Jahr noch die Sample-Library zu erstehen, werde ich die bis dato produzierten Stücke eh neu arrangieren, und mich dann um das Finishing kümmern.

Aber hey, jeder fängt mal klein an!