Kategorie: Fotografie

Falls mich jemand fragt

… warum ich immer so von meiner neuen Heimat schwärme, brauche ich eigentlich nur dieses Foto zeigen. Fast direkt vor meiner Haustür. Heute morgen.

Jeden Tag aufs Neue verliebe ich mich in die Idylle meines kleinen Dörfchens. Und jeder Ausflug in die Innenstadt von Regesburg zeigt mir, dass es die absolut richtige Entscheidung war, Berlin den Rücken zu kehren. Das macht ein gutes Gefühl, so in der Bauch- und Herzgegend!

Ich liebe den Wald

Ich bin ein Stadtmensch – habe fast 40 Jahre in Berlin gelebt. Außerdem möchte ich mich als Nerd bezeichnen, der Technik jeglicher Art mag und viel Zeit mit Netflix verbrennt. Mit anderen Worten: in mir würde man nicht unbedingt einen Naturburschen vermuten.

Als meine Frau und ich nach Regensburg zogen, suchten wir uns ein Fleckchen Erde, dass ein Stück außerhalb der Stadt liegt – zwischen den Hügeln, Feldern und Wäldern, direkt an der Donau, in einem Dörfchen mit etwas über 300 Einwohnern. Und wir genießen jede einzelne Minute hier draußen.

Besonders der Wald hat es mir angetan. Ich habe in der letzten Zeit zusammengenommen viele Stunden im Wald verbracht, teilweise auch ganz alleine. Diese Stille, diese Atmosphäre, das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Windes – all das holt mich vollständig auf den Boden zurück und lässt mich so manchen Stress vergessen.

Und by the way: Der Wald ein wunderschönes, eigenes Universum. Das Zusammenspiel von Licht und den Bäumen läd einen förmlich dazu ein, das Handy (im Flugmodus selbstverständlich) rauszuholen und diese Schönheit fotografisch festzuhalten.

iPhonography

Die Fotografie war und ist ein großer Teil meines Lebens. Einige Jahre lang habe ich in und um Berlin als Hochzeitsfotograf gearbeitet. In der Retrospektive einer der schönsten Berufe, die es gibt. Leider musste ich diese Arbeit irgendwann aufgeben, weil sie viel zu oft mit anderen mir wichtigen Dingen in Konflikt kam. An diesem Scheideweg entschied ich mich dann auch, die komplett Profi-Ausrüstung zu verkaufen.

Was mir dann bleib, war mein iPhone. Schon vorher verbrachte ich meine Freizeit damit, Landschaften und Architekturen zu fotografieren. Ich entschloss mich zu einem kleinen Experiement: großartige Fotos mit dem Smartphone zu machen. Der amerikanische Fotograf Chase Jarvis sagte mal:

Die beste Kamera ist die, die Du immer dabei hast.

Und damit hat er nicht ganz unrecht. Das hat für mich, der eigentlich einen recht hohen Anspruch in dieser Hinsicht hat (weil anderes gewöhnt), sehr gut funktioniert.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie genial diese kleinen Kameras sind, Was diese für eine hohe Qualität haben. Derzeit verwende ich ein iPhone 7. Das muss aber nicht immer so bleiben. Nachdem das Huawei P20 Pro auf den Markt gekommen ist und ich die Fotoergebnisse bewundern konnte, könnte das eine gute Alternative für die Zukunft sein. Aber bis dahin gebe ich mich sehr zufrieden mit dem iPhone. Eventuell denke noch einmal über ein neues Linsensystem für das Telefon nach.