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Kategorie: Internet (Seite 1 von 3)

VERO – true social?

Alle paar Jahre ist es soweit. Es wird ein neues oder nicht ganz so neues, soziales Netzwerk durchs Dorf getrieben. Vor einigen Jahres war es App.net – ein Ökosystem für Programmierer, dessen erstes Kern-Produkt ein Twitter-Klon war. Ich habe es gemocht, weil die Philosophie dahinter cool war und viele dazu eingeladen hat, wundervolle Dinge damit anzustellen. Später kam Ello, ebenfalls sehr nett und hübsch aufgebaut – ein Netzwerk für Kunstschaffende. Und auch mit einer netten Idee.

Und in den letzten zwei Wochen war es halt Vero.co. Soll nicht ganz neu sein, aber hat jetzt erst, mit großem Hype, richtig an Aufmerksamkeit gewonnen. Mit schweren Folgen: Der Dienst war einige Tage nicht mehr zu gebrauchen. Es hatte den Anschein, dass der 386er mit dem 56k-Model dem Ansturm einfach nicht gewachsen war. Aber jetzt funktioniert der Dienst recht gut und zuverlässig und so konnte ich ein paar Eindrücke sammeln.

Ich mag die eigentliche Idee

Vero behauptet von sich, das wirklich sozial zu sein. In ihrem Manifest bedauern die Macher, dass die meisten populären sozialen Netzwerke darauf ausgelegt sind, alles mögliche in die weite Welt zu husten und dass das eigentlich nichts mit unserem normalen sozialen Umfeld hat. In der Regel differenzieren wir sehr genau, was wir mit wem teilen. Das ist auf Instagram, Twitter und Facebook nicht so einfach umzusetzen. Auch wenn sicherlich Versuche in dieser Richtung unternommen worden.

Aber einen Denkfehler hat das Team von Vera dennoch: eine Differenzierung der Verbreitung von Content wird nach wie vor gemacht. Das, was wirklich nur enge Freundschaften und Familie betrifft, findet seinen Platz in WhatsApp (Chats oder Gruppen). Was denn allgemeinen Bekanntenkreis angeht – ob eng oder weiter gestrickt, wird oft über Facebook geschrieben. Twitter, Facebook-Seiten, wie auch Instagram dienen eher dem Verbreiten von Content für die Allgemeinheit. Also, man unterscheidet schon sehr genau, wer was sehen darf, indem man einfach den richtigen Kanal, oder die entsprechende Anwendung auswählt.

Aber genau an dieser Stelle erkennt man deutlich, dass Vero einem Bedürfnis abhelfen kann. Content teilen mit unterschiedlichen Personen oder Personengruppen,  aber alles in einer Anwendung. Auch ich bin ein großer Fan von „Weniger ist mehr“. Ich finde es eh schon ätzend, dass man fast gezwungen ist, WhatsApp, Telegram und Threema nutzen zu müssen, um mit allen Kontakt halten zu müssen. Unmengen an Versuchen, die Menschen, die mir wichtig sind, auf Threema zu bekommen und endlich den WhatsApp-Dreck hinter mich zu lassen, sind gescheitert. Aber das ist eine andere Geschichte.

Vero hat das Thema nun sehr schick gelöst. Für jeden Beitrag, den man postet, gibt es einen schicken Schiebebutton, mit dem man die Reichweite seiner Nachricht einstellen kann. Hier sind folgende Kategorien für Kontakte definiert:

  • Enge Freunde
  • Freunde
  • Bekannte
  • Followers

Darüber hinaus gibt es noch eine Chatfunktion, um mit einer einzelnen Person, oder einer selbst erstellten Gruppe zu chatten. Also, um es kruz zu machen: Ich habe eine einzige App und kann damit fast alle Apps, mit denen ich kommuniziere und Content teile, ersetzen.  Ansätze dieser Idee steckten schon in GooglePlus mit den Kreisen. Ist hier aber wirklich nett umgesetzt.

Es gibt aber auch Mankos

Manko Nummer 1 ist, dass ich nicht wirklich alles teilen kann. Folgende Inhalte stehen zur Verfügung:

  • Fotos
  • Links
  • Musik (was höre oder empfehle ich)
  • Film / TV (was sehe oder empfehle ich)
  • Buch (was lese oder empfehle ich)
  • Ort

Zu jedem dieser Content-Typen kann ich noch was dazuschreiben und Hashtags hinzufügen – wie man es auch von anderen Diensten kennt. Ich habe aber keine Möglichkeit, einfach nur Texte in meine Timeline zu kippen. Und damit fehlt meiner Meinung nach der Twitter- und Facebook-Ansatz. Sehr schade und ein vertane Chance. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Kommen wir nun zum zweiten Manko (liegt nicht an VERO): Auch VERO wird keine Chance gegen die viele Platzhirsche haben. Die Mülldeponie des Webs – Facebook – ist so groß und mächtig, dass wenige wechseln werden. Auch von Twitter wird kaum jemand weggehen, um VERO zu nutzen. Aber wie gesagt: diese Dienste sind derzeit eh nicht durch VERO ersetzbar, weil einfach die Reine-Text-Version fehlt.

Aber sprechen wir über die ganzen anderen sozialen Netzwerke und Messenger-Dienste, ist es immer wieder das gleiche: neue Player erleben kurz einen Hype und verschwinden dann entweder in der Bedeutungslosigkeit, oder machen irgendwann dicht. Eines der beiden Szenarien wird auch VERO treffen. Was ich sehr traurig finde. Aber ehrlich gesagt habe ich es aufgegeben, irgendeinem dieser Emporkömmlinge eine ernste Chance zu geben. Auch, wenn die grundsätzlichen Ansätze des Datenschutzes um Längen besser sind, als bei den großen.

Aber zumindest wollte ich ein paar Worte darüber verlieren.

Datenschutz

Was ich auch sehr mag ist folgendes: Die Daten der User liegen auf Servern in Großbritannien. Gut, die gehören zwar nicht mehr zu EU und fallen damit auch nicht mehr unter die Datenschutz Grundverordnung. Aber dennoch hat Großbritannien Ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten an die DSGVO angepasst. Also ist man in dieser Hinsicht verhältnismßig save.

Darüber hinaus veranstaltet VERO mit den Daten nichts. Es findet keine Auswertung der Metadaten statt. Es wird nicht in die persönliche Timeline eingegriffen. Sprich: genau das, was man sich eigentlich von Instagram und Facebook wünscht: man sieht keine Timeline, in die der Anbieter reingepfuscht hat und für einen eine Auswahl trifft, was man sieht. Das ist meines Erachtens nach DIE Funktion schlechthin in VERO.

Stellt sich dann die Frage danach, wie sich der Dienst finanziert: VERO hat derzeit eine Aktion laufen. Die ersten 1 Million User nutzen VERO kostenlos. Danach wird der Service Geld kosten. Und damit sind wir bei Manko Nummer 3 (liegt auch nicht an VERO): Die Geiz-ist-Geil-Metalität der Menschen. Kaum einer wird bereit sein, für einen einen echtes Geld zu bezahlen, wenn man bei anderen „nur“ mit seinen persönlichen Daten bezahlen kann. Ich weiß, es klingt bescheuert, ist aber so.

In diesem Sinne: VERO ist toll, noch ausbaufähig und wird leider irgendwann verschwinden. Same procedure as everytime.

Datenschutz Grundverordnung und Eure Blogs

Na? Schon was von der neuen, europäischen Datenschutz Grundverordnung gehört? Nicht? Dann wird es aber Zeit. Denn die ist bereits seit anderhalb Jahren gültig, ab Mai 2018 wird sie aber von den Behörden nachverfolgt. Jedes Unternehmen – ob der kleine Blumenladen an der Ecke, bis hin zu großen Konzernen – muss sich um dieses Thema kümmern. Es geht dabei um die Art und Weise, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen wird. Hier hat Deutschland in der Vergangeheit schon ein umfangreiches Regelwerk vorgegeben, diese neue Verordnung geht aber noch einen Schritt weiter.

Was die neue Datenschutzverordnung beinhaltet

Um es kurz zu sagen: sie gibt vor, wie Daten, die Rückschlüsse auf eine eindeutige Person zulassen, behandelt werden müssen. Das schließt zum einen den physikalischen Schutz ein, aber auch den Schutz vor eventuellem Verlust, durch unachtsames Verteilen oder durch Einbruch ins das IT-System. Sie gibt vor, in welchem Umfang Daten gesammelt und wie lange sie gespeichert werden dürfen. Darüber hinaus gilt nach wie vor, dass jedes Individuum das Recht hat, zu erfahren, welche Daten über ihn gesammelt werden und es muss eine Möglichkeit geben, ihm diese Informationen in einer „leicht lesbaren“ Form auszuhändigen. Außerdem wird eine lückenlose Protokollierung der Datenverarbeitung als Schlüssel des ganzen angegeben.

Jeder, der einem in irgendeiner Form persönliche Informationen zur Verfügung stellt, hat das Recht, zu erfahren, welche Daten gespeichert werden werden, zu welchem Zweck diese gespeichert und verarbeitet werden und wer sonst noch Zugriff darauf hat. Darüber hinaus hat jeder das Recht, Änderungen vornehmen zu lassen, oder auch löschen zu lassen.

Man sieht also: es gibt viel alt Bekanntes, aber auch einiges, was selbst Ein-Mann-Unternehmen vor die ein oder andere Herausforderung stellt. Und ich persönlich glaube, dass ab dem 25. Mai 2018 die Anwälte bereits in den Startlöchern stehen. Und es ist nicht damit getan zu sagen: „Kein Thema, ich verschlüssle ja die Daten.“ Das hat damit gar nichts zu tun. Es geht um wirklich umfangreichen Schutz der Daten, Protokollierung und Transparenz. Jeder noch so kleine Unternehmen, der sagt, das gelte nicht für ihn, sei an dieser Stelle wirklich gewarnt.

Blogs und Websites

Es fängt nämlich schon mit der Website oder dem Blog an. Wir haben alle wahrscheinlich die Datenschutzerklärung eingebunden. Hier sind ebenfalls die Drittanbieter mit berücksichtigt, wie Twitter, Facebook und Google Analytics. Diese sind nach wie vor wichtig und notwendig. Vielleicht ändert sich hier und da noch etwas in der Formulierung.

Spannend wird es dann, wenn diese Daten selbst auch verarbeitet werden, etwa für Marketing-Zwecke. Oder hast du einen Newsletter? Ist dem Endanwender wirklich klar, was du mit diesen Informationen machst? Hast du die Möglichkeit, diese in Gänze zu exportieren, falls er diese anfordert? Sind die Systeme, die ich für die Verarbeitung nutze, so aufgestellt, dass sie mir bei der Nachweispflicht helfen?

Ich habe mir zu diesem Thema selbst Gedanken gemacht. Ich bin zwar keine Firma, aber dennoch möchte ich den Besuchern meines Blogs ein gutes Gefühl geben. Des Weiteren möchte ich nach wie vor auf diese grauenvollen Banner verzichten, die den User darüber informieren, dass Cookies gespeichert und Daten ausgewertet werden.

Meine persönliche Quintezenz

Gestern Abend habe ich mir selbst mal Gedanken darüber gemacht, wie ich das künftig handhaben möchte. Ich mal den Browser von Ghostery auf mein iPad geladen und meinen Blog geöffenet. Ich war überrascht, dass das bei mir gar nicht so schlimm aussah.

ich möchte dazu bemerken, dass ich keine Share-Buttons eingebunden habe, Google-Analytics nutze ich auch nicht und auch das WordPress-Stats-Plugin ist nicht Verwendung. Derzeit nutze ich als Statistik-Tool Statify, welches by default auf größtmöglichen Datenschutz aufgebaut ist.

Es gab zwei Dinge, die mir Ghostery angezeigt hat:

Twitter In der Sidebar hatte ich ein kleines Widget, welches meine letzten fünf Tweets angezeigt hat. Hier wurde entsprechend Daten meiner Blog-Besucher abgegriffen. Welche, das weiß nicht, aber Ghostery sprang darauf. Also habe ich das Widget und auch das entsprechende Plugin komplett entfernt.

Gravatar Hierbei handelt es sich um ein Dienst, der zu WordPress gehört und für die Avatare hier im Blog verantwortlich ist. Auch hier wurde Nutzerdaten gesammelt. Wahrscheinlich, um Statsitiken zu führen, welcher User auf welcher Website seine Spuren hinterlassen hat, zumindest wenn dieser einen Kommentar hinterlassen hat. Auch dieses Feature habe ich komplett deaktiviert. Wer dies auch tun möchte, der findet das in den Blog-Einstellungen und „Diskussion“. Einfach Avatare ausschalten und fertig ist die Laube.

Anpassung meiner Datenschutzerklärung

Ich habe dann auch an meine Datenschutzbestimmungen rangesetzt. Klar, wenn es um die Kommentarfunktion geht, muss man das hier auch angeben, welche Daten gespeichert werden und inwiefern diese verarbeitet werden. Ich habe auch keine Sorge, was das eventuelle Aushändigen der personenbezogenen Daten angeht. Hier macht es WordPress einem sehr leicht, Kommentare zu filtern. Auch das Löschen ist dann kein Problem mehr.

Wenn um das Statsitik-Tool geht, so habe ich ebenfalls ein wenig dazu geschrieben, dass die Daten anonymisiert sind, dass keine IP-Adressen gespeichert werden, sondern nur generelle, nicht auf eine einzelene Person zurückzuführende Metadaten, wie Herkunft, Land und dergleichen.

Da ich keinerlei Anmeldemechanismus für diesen Blog habe, den die Besucher nutzen könnten, ist auch eine HTTPS-Verschlüsselung nicht notwendig. Somit bin ich auf dieser Seite schon mal Datenschutz-konform.

Fehlt noch ein weiterer Part: Wie und wo werden die personenbezogenen Daten (etwas aus den Kommentaren) gespeichert? Sind die Schutzmaßnahmen angemessen? Das Hosting meines Blog übernimmt derzeit die DomainFactory. Leider, so musste ich feststellen, gibt es für die Rechenzentren KEINE entsprechende Zertifizierung. Das hat mich dann doch ein klein wenig geschockt. Ob das von meiner Seite aus jetzt ein Todo werden wird, weiß ich noch nicht. Gefühlt ist das vielleicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Zumal ich halt auch keine Firma bin, die da irgendwie was nachweisen muss. Aber trotzdem ist das gerade ein recht schaler Geschmack im Mund. Strato hat diese Zertifikate.

Ich hatte vor einiger Zeit mal darüber nachgedacht, mit meiner Website zu Microsoft-Azure zu wechseln, aber das wäre dann auch einfach zu teuer geworden. Insofern auch keine Option. Mal sehen, wie das Thema weitergeht. Zumindest werde ich das der Fairness halber in der Datenschutz-Erklärung mit erwähnen.

Ich fände das toll, wenn sich Webseiten-Betreiber über dieses Thema Gedanken machen. Prinzipell wäre es wünscheswert, wenn man sich Gedanken darüber macht, welche Daten man denn wirklich sammelt und warum. Und das unabhängig davon, ob man ein Unternehmen hat oder nicht. Micht interessieren IP-Adresse überhaupt nicht. Also können die verschwinden, bzw. können anonymisiert werden. Die Anzahl der Zugriffe, von welcher Seite die Besucher kommen und aus welcher Ecke der Erde – das reicht völlig. Und da brauche ich keine Daten, die man auf den User herunterbrechen kann.

Deswegen mein Tipp: absolute Datenarmut und absolute Tranzparenz. Sollte für jede Website gelten. Ob nun geschäftlich oder privat.

Social-Media-Strategie 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende. Zeit, sich ein wenig Gedanken über dieses 2018 Gedanken zu machen, welches vor der Tür steht. In diesem Jahr habe ich mich im Internet wieder etwas mehr engangiert und das möchte ich auch im kommenden Jahr tun. Nachdem ich in diverse Dienste etwas mehr reingeschnuppert habe, denke ich, dass ich nun einen ziemlich genauen Plan habe, wie es Social-Media-mäßig weitergehen soll.

Ich bin ein sehr unstetiger Typ. Das liegt zum Teil daran, dass ich mich sehr schnell für etwas begeistern kann, diese Begeisterung aber auch genauso schnell wieder abflaut. Zum Anderen merke ich dann aber auch, dass mir die Kanäle zu viel werden. Und alles zu pflegen geht dann auch in die Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Also schlafen diverse Kanäle wieder ein, liegen einige Zeit brach, bis ich sie dann komplett löschen. Und dann irgendwie neu erstelle, weil mich irgendwas in dem Moment daran reizt.

Das Set, an das ich mich derzeit gewöhnt habe, und welches für mich ganz persönlich auch Sinn macht, ist nun folgendes:

Twitter hat sich inzwischen wieder als kleines Zentrum meiner Social-Media-Tätigkeit herauskristalisiert. Hier teile ich Privates und Berufliches. Wer mir folgt, der findet dort Apple-Kram, Musik-technisches und auf jeden Fall viel Microsoft Office 365 und Modern Workplace. Zu letzten Themen habe ich mir auch vorgenommen, endlich mal mit Periscope zu starten. Da ich über Twitter viele Branchen-interne und Unternehmen erreiche, macht das Thema Office 365 und Modern Workplace hier mehr Sinn als in den Insta-Stories. (Link)

LinkedIn ist zu einer neuen Liebe geworden. Ich habe darüber in den letzten Monaten viel Networking betrieben und bin begeistert, wie aktiv dieses Netzwerk ist. Vor allem findet man hier ein internationales Publikum. Die Reichweite ist durchaus größer als bei Xing. Hier wird also weiterhin und nun verstärkt mein berufliches Networking stattfinden. (Link)

Instagram wird zur reinen Foto-Geschichte. Hier versuche ich möglichst regelmäßig nette „Fotos mit Anspruch“ (also keine Schnappschüsse oder Selfies) zu posten. Die Insta-Stories werden hier auf jeden Fall einschlafen, da es hier einfach nicht die Zielgruppe für derartige Themen gibt. Instagram ist also zukünftig rein privat und konzentriert sich einzig und allein auf meine Fotografie (iPhone only – zumindest aktuell). (Link)

Mein Blog hier wird natürlich auch weitergehen. Ich weiß, hier könnte mehr passieren, aber die Zeit ist derzeit recht knapp bemessen. Aber ich habe ein paar Dinge vor, was den Content angeht. Ich möchte gerne ein bisschen screencasten. Und mit einem sehr netten Kollegen würde ich gerne auch ein klein wenig postcasten. Themen hierfür werden natürlich Office 365 und IT sein, und da wir beide Apple-Fans sind, wird es dann auch den entsprechenden Ausflug geben. Blogposts werden aber auch nach wie vor privater Natur sein.

Wenn es um die Musik geht, wird in 2018 Bandcamp mein vorrangiges Werkzeug werden. Bisher setzte ich auf Soundcloud, gefällt mir aber nicht so. Mit Bandcamp kann ich halt eine recht professionelle Künstler-Page aufbauen und meine Musik entweder so präsentieren, aber auch entsprechend monitarisieren (wenn ich denn endlich mal soweit bin). Ich habe mich dort bisher noch nicht so intensiv engagiert, wird aber kommen. (Link)

Also zur Übersicht:

Twitter (privat & beruflich)
Blog (privat & beruflich)
LinkedIn (beruflich)
Instagram (privat)
Bandcamp (privat)

Was wird wegfallen?

Ja, und 2018 wird auch einiges wieder sterben. Weil es meines Erachtens nach wenig Sinn macht, zu viele Kanäle werden oder weil ich einfach keine Lust mehr drauf habe:

Xing war über Jahre hinweg mein berufliches SocialMedia-System. Wie ich aber immer mehr feststelle, macht LinkedIn für mich sehr viel mehr Sinn, da meine Kontakte auch inzwischen sehr viel internationaler werden. Viele Kontakte in Xing habe ich inzwischen auch auf LinkedIn, was es für mich sehr müßig macht, beide Systeme zu pflegen und Kontakte auf beiden Plattformen zu „nerven“. Ich spare mir diese 100 € Premium im Jahr, lasse das Profil zukünftig einfach ruhen. Wenn sich 2018 nicht mehr viel auf dieser Plattform tut, wird der Account dort dann komplett eingestampft.

In diesem Jahr hatte ich Google+ mal wieder etwas genauer unter die Lupe genommen. Und ja, ich wieder ein klein wenig euphorisch. Das Netzwerk ist wirklich super gut, aber hier in Deutschland mehr oder weniger komplett out of scope. Deswegen werde ich dort keine Energie mehr reinstecken.

Wie oben schon erwähnt, Soundcloud wird für mich sterben. Ich habe es ausprobiert und irgendwie gefällt mir das Netzwerk nicht. Die Usability kann ich irgendwie nicht leiden. Und überhaupt hat mir das nicht wirklich einen Mehrwert gebracht.

Ich glaube, dass ich mit dem oben genannten Set ganz gut fahren werde. Mit knapp 90 Followern bin ich Twitter mehr oder weniger eine „null“, aber das wird sich hoffentlich in 2018 ein klein wenig ändern. Mal sehen, wie ich das hinbekomme. Bestimmt lerne ich noch viel dazu, wenn um das Networking geht. Von den geplanten Themen her sollte das auf jeden Fall interessant werden.

Wie sieht es bei Euch sein? Fahrt Ihr eine klare Strategie? oder lasst Ihr Euch treiben, was dieses Thema angeht? Würde mich einfach mal interessieren.

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