Am Wochenende habe ich mich mit einem Thema beschäftigt, mit dem ich hätte niemals beginnen dürfen. Denn jetzt bin ich angefixt und mein Kopf ist jetzt voller Ideen.

Es geht um Tiny Houses. Seit Jahren schon beschäftigt mich das Thema „auf ein Minimum reduziertes Leben“. Es gibt diese Bewegung des Minimalismus schon eine ganze Weile. Ich bin bisher noch wirklich selbst das Ausmisten angegangen, steht aber immer noch zur Debatte. Aber mit Haushalt entschlacken ist die Sache nicht unbedingt erlegt. Auch Wohnraum kann auf ein Minimum reduziert werden. Und da sind wir bei den Tiny Houses.

Besonders das im Titel angesprochene Haus von den dänischen Designer-Team VIPP trifft meinen Geschmack. Und ja – typisch Sascha -, ist natürlich wieder das teuerste Tiny House, was man finden kann. Eine knappe halbe Million kostet es und wird für mich unerreichbar sein und bleiben. Aber es zeigt sehr schön, was alles möglich ist. Und  bringt ein paar Dinge ins Spiel, die ich überaus interessant finde.

Beispielsweise mag sich der ein oder andere daran stören, dass wirklich alles in diesem Haus (außer vielleicht der Bodenbelag) schwarz gehalten ist. Die Idee dahinter ist allerdings: durch das dunkle Interieur wird die Umwelt mehr ins Haus integriert. Je weniger Ablenkung es im Innern des Gebäudes gibt, desto mehr wirkt die Natur und die Umgebung. Ein interessanter Gedanke. Durch das öffnen der Fensterfronten auf beiden Seiten wohnt man dann förmlich in der Natur. Es ist ein Traum!

Ein weiteres Feature, dass ich liebe, sind die Wandverkleidungen. Sämtliche Wände und Deckenteile sind mit einem Filz überzogen. Das sorgt für eine außergewöhnliche Raumakustik. Geräusche werden gedämpft und schaffen so ein sehr behagliches, ruhiges Ambiente. Ich glaube, ich dürfte mich keine zwei Minuten in diesem Haus aufhalten, ohne mich so sehr darin zu verlieben, dass sich mein Banker den Strick nimmt.

Das Thema Tiny Houses ist aber generell sehr spannend – auch außerhalb dieser Designer-Luxus-Butze. Es gibt viele Ideen dazu: fest installiert, mobil als Anhänger, oder als Container auf einen LKW aufladbar. Verschiedene Größen, sogar nachträglich erweiterbar, mit und ohne Einbaumöbel, edel und einfach. Eigentlich scheint nichts unmöglich. Einmal die Google-Bildersuche bemüht, bekommt man einen kleinen Eindruck davon, was so alles in diesem Thema steckt.

Fest steht, dass ich weiter schauen und mich mit diesen Tiny Houses auseinandersetzen werde. Insbesondere auch die Nische des autarken Wohnens. Deshalb die neue Kategorie Minimalismus in diesem Blog. Gucken wir mal, was da noch alles passiert in den nächsten Jahren.